Sicherheit für Microsoft 365
Sie nutzen Microsoft 365?
Nutzen Sie auch seine Sicherheit.
In Ihrem Tenant stecken deutlich mehr Schutzfunktionen, als die meisten Unternehmen aktivieren. Wir richten Entra ID, Intune und die Microsoft Defender Suite so ein, dass Konten, Geräte, E-Mails und Daten wirksam geschützt sind. Danach übernimmt das für Sie zuständige Admin-Team bei uns die laufende Betreuung. Es sichtet die Meldungen in den Servicezeiten, hält die Richtlinien aktuell und verbindet den Schutz mit Ihren lokalen Systemen.
- Zero Trust statt Vertrauensvorschuss
- Ausgerichtet an ISO 27001
- Dauerhaft betreut, nicht nur eingerichtet
Selbsttest
Ist Ihr Tenant schon so weit wie Ihr Unternehmen?
Viele Tenants wachsen nebenbei. Erst kommen E-Mail und Teams, dann die ersten Dateien. Die Sicherheit wächst dabei selten mit. Die Standardeinstellungen von Microsoft sind ein Anfang. Für ein Unternehmen mit vielen Mitarbeitenden und sensiblen Daten reichen sie aber nicht aus.
Beantworten Sie die sieben kurzen Fragen zu Ihrem Tenant. Jede Frage, die Sie nicht sicher mit Ja beantworten, ist eine Lücke, die Angreifer kennen.
Kreuzen Sie an, was in Ihrem Tenant bereits sicher umgesetzt ist.
Warum Sicherheit kein Selbstzweck ist
Ein erfolgreicher Angriff braucht viele Schritte. Wir blockieren jeden davon.
Die meisten Angriffe auf Microsoft 365 folgen einem bekannten Muster. Sie beginnen mit einer E-Mail und enden mit abgeflossenen oder verschlüsselten Daten. Jede Schutzmaßnahme setzt an einer anderen Stelle an. Für Sie heißt das: Ein einzelner Fehlklick wird nicht zur Katastrophe.
Schritt 1
Die gefälschte E-Mail
Eine täuschend echte Nachricht lockt auf eine falsche Anmeldeseite.
Defender for Office 365 P2
Sichere Links prüfen jeden Klick. Identitätswechselschutz und DMARC entlarven falsche Absender.
Schritt 2
Das erbeutete Kennwort
Jemand aus Ihrem Team gibt dort seine Zugangsdaten ein.
Entra ID P2
Phishingresistente Anmeldung mit Passkey oder Windows Hello. Ein Kennwort allein reicht nicht mehr.
Schritt 3
Die fremde Anmeldung
Der Angreifer meldet sich von seinem eigenen Rechner aus an.
Conditional Access
Nur verwaltete und konforme Geräte erhalten Zugriff. Identity Protection blockiert riskante Anmeldungen.
Schritt 4
Der stille Datenabfluss
Eine Regel leitet E-Mails nach außen weiter. Dateien werden massenhaft geladen.
Exchange Online · Defender for Cloud Apps
Automatische Weiterleitung nach außen ist in Exchange Online gesperrt. Defender for Cloud Apps meldet ungewöhnlich viele Downloads und verdächtige Weiterleitungsregeln.
Schritt 5
Die Schadsoftware
Ein Anhang startet Code, der Ihre Daten verschlüsselt.
Defender for Endpoint P2
ASR-Regeln und EDR stoppen das Verhalten. Die automatische Angriffsunterbrechung isoliert das Gerät.
Schritt des AngreifersSchutz in Ihrem Tenant
Technik erkennt. Menschen entscheiden. Jede dieser Schutzfunktionen meldet, was sie sieht. Ob dahinter ein Fehlalarm steckt oder der Beginn eines Angriffs, beurteilen die Fachleute in unserem Haus. Wie das abläuft, zeigen wir weiter unten.
Business Premium und Defender Suite
Ihre Lizenzen können mehr, als Sie denken.
Microsoft 365 Business Premium bringt bereits einen soliden Grundschutz mit. Die Microsoft Defender Suite für Business Premium ergänzt ihn um die Sicherheitsfunktionen der Enterprise-Pläne. Wirksam werden die Sicherheitsfunktionen aber erst durch die richtige Einrichtung. Wirksam bleiben sie nur mit laufender Pflege, denn Microsoft entwickelt Funktionen und Empfehlungen ständig weiter. Beides übernehmen wir. Dabei nutzen wir alles, was für Ihr Unternehmen und für die ISO 27001 sinnvoll ist.
Microsoft 365 Business Premium
Die Basis für einen sicheren Arbeitsplatz.
- Entra ID P1 mit Conditional Access
- Intune für Geräte und Apps
- Defender for Business
- Defender for Office 365 Plan 1
- Purview Information Protection und DLP
- Exchange Online Archiving
Entra ID P2
Identity Protection erkennt riskante Anmeldungen. Privileged Identity Management vergibt Adminrechte nur auf Zeit. Zugriffsüberprüfungen halten Berechtigungen aktuell.
Defender for Endpoint P2
Vollständiges EDR mit Bedrohungssuche, automatischer Untersuchung und Schwachstellenmanagement.
Defender for Office 365 P2
Threat Explorer, automatisierte Reaktion und Angriffssimulationstraining für Ihre Mitarbeitenden.
Defender for Identity
Überwacht Ihr lokales Active Directory und erkennt Angriffe auf Domänencontroller.
Defender for Cloud Apps
Macht Schatten-IT sichtbar, bewertet OAuth-Apps und erkennt ungewöhnliche Aktivitäten in Ihren Cloud-Diensten.
Microsoft Defender XDR
Alle Signale aus Identität, Geräten, E-Mail und Cloud-Apps laufen an einer Stelle zusammen. Zusammenhänge werden auf einen Blick sichtbar.
Was wir in Ihrem Tenant einrichten
Acht Bereiche. Ein durchgängiger Schutz.
Sicherheit in Microsoft 365 ist kein einzelner Schalter. Sie entsteht aus vielen Richtlinien, die ineinandergreifen. Wir planen sie gemeinsam mit Ihnen, testen sie gründlich und rollen sie schrittweise aus. Jede Einstellung halten wir in unserer Systemdokumentation fest. So bleibt nachvollziehbar, was warum wie eingestellt ist. Zu jedem Bereich lesen Sie außerdem, was Ihr zuständiger Admin bei uns danach im laufenden Betrieb für Sie übernimmt.
Identität und Anmeldung
Wer sich anmeldet, muss es auch wirklich sein.
Das Konto ist der neue Perimeter. Wer ein Kennwort erbeutet, steht sonst mitten in Ihrem Unternehmen. Deshalb ersetzen wir die einfachen Sicherheitsstandards von Microsoft durch fein abgestimmte Richtlinien für den bedingten Zugriff. Sie prüfen bei jeder Anmeldung, wer sich anmeldet, von welchem Gerät und von wo.
Für Administratoren richten wir phishingresistente Verfahren wie Passkeys, FIDO2-Schlüssel und Windows Hello for Business ein. Veraltete Protokolle ohne zweiten Faktor schalten wir ab. Identity Protection bewertet jede Anmeldung. Bei erhöhtem Risiko verlangt es eine zusätzliche Bestätigung oder sperrt den Zugang.
Ohne
Ein erbeutetes Kennwort öffnet das Postfach von überall auf der Welt.
Mit uns
Das Kennwort allein nützt dem Angreifer nichts. Die Anmeldung von seinem Gerät wird blockiert.
Im laufenden Betrieb
Meldet Identity Protection ein riskantes Konto, prüft der für Sie zuständige Administrator die Anmeldungen und sperrt den Zugang, bis alles geklärt ist. Neue und ausscheidende Mitarbeitende pflegen wir in allen Richtlinien mit.
Rechte und Administratoren
Rechte, die passen. Und die wieder verschwinden.
Administratorrechte sind das wertvollste Ziel eines Angreifers. Wir trennen deshalb Arbeitskonten und Adminkonten konsequent. Mit Privileged Identity Management sind Adminrollen nicht dauerhaft aktiv. Wer sie braucht, aktiviert sie für einen begrenzten Zeitraum mit Begründung und zweitem Faktor.
Für Ihre Mitarbeitenden bündeln wir Berechtigungen in Zugriffspaketen für Abteilungen und Projekte. Regelmäßige Zugriffsüberprüfungen zeigen den Verantwortlichen, wer worauf Zugriff hat. Nicht mehr benötigte Rechte und alte Gastkonten fallen so zuverlässig auf. Notfallzugänge richten wir so ein, dass jede Anmeldung damit umgehend gemeldet wird.
Ohne
Ein ehemaliger Projektpartner kann Monate später noch auf Ihre Dateien zugreifen.
Mit uns
Gastzugänge laufen ab. Jede Berechtigung hat einen Verantwortlichen, der sie regelmäßig bestätigt.
Im laufenden Betrieb
Zugriffsüberprüfungen bereiten wir vor und setzen die Entscheidungen Ihrer Verantwortlichen um. Jede Aktivierung einer Adminrolle ist protokolliert und für uns nachvollziehbar.
Geräte und Konformität
Nur gesunde Geräte kommen an Ihre Daten.
Ein Notebook ohne Verschlüsselung oder mit veraltetem System ist ein offenes Einfallstor. Mit Intune verwalten wir alle Firmengeräte zentral. Neue Rechner richten sich über Windows Autopilot selbst ein, direkt mit allen Richtlinien und Programmen.
Konformitätsrichtlinien legen fest, welche Voraussetzungen ein Gerät erfüllen muss. Dazu gehören BitLocker, Secure Boot, ein aktuelles Betriebssystem und eine niedrige Risikobewertung durch Defender. Nur dann gibt der bedingte Zugriff die Daten frei. Auf Smartphones schützen App-Schutzrichtlinien die Unternehmensdaten in Outlook und Teams. Das funktioniert auch auf privaten Geräten. Private Inhalte bleiben dabei unberührt.
Ohne
Ein verlorenes Notebook mit unverschlüsselter Festplatte wird schnell zum meldepflichtigen Datenleck.
Mit uns
Die Festplatte ist verschlüsselt. Der Schlüssel liegt sicher in Entra ID. Das Gerät lässt sich aus der Ferne löschen.
Im laufenden Betrieb
Fällt ein Gerät aus der Konformität, bringen wir es wieder auf Stand. Neue Geräte richten wir ein. Ausgemusterte Datenträger übergeben wir einem Entsorgungsdienstleister, der sie nach DIN 66399 vernichtet.
Schutz auf jedem Gerät
Erkennen, was ein Virenscanner übersieht.
Klassischer Virenschutz erkennt bekannte Schadsoftware. Moderne Angriffe nutzen aber oft Bordmittel von Windows und hinterlassen keine verdächtigen Dateien. Defender for Endpoint Plan 2 beobachtet deshalb das Verhalten auf jedem Gerät. Endpoint Detection and Response, kurz EDR, erkennt verdächtige Abläufe und greift automatisch ein.
Wir stellen Ihren Tenant auf den vollen Funktionsumfang von Plan 2 um und binden alle Geräte an. Regeln zur Verringerung der Angriffsfläche blockieren typische Tricks, etwa Makros, die Programme starten. Der Manipulationsschutz verhindert, dass Schadsoftware den Schutz abschaltet. Das Schwachstellenmanagement zeigt, welche Software auf welchem Gerät eine bekannte Lücke hat. So schließen wir sie gezielt.
Ohne
Unbekannte Schadsoftware umgeht den Virenscanner und verschlüsselt das Netzlaufwerk.
Mit uns
Defender erkennt das Verhalten, isoliert das Gerät vom Netz und stoppt die Verschlüsselung.
Im laufenden Betrieb
Jede Warnung von Defender for Endpoint landet in unserem Ticketsystem. Ihr Admin-Team bei RebeIT untersucht den Vorfall und isoliert das Gerät, wenn Gefahr droht. Gemeldete Schwachstellen schließen wir mit Updates, die wir im Rahmen der Systemadministration ohnehin prüfen und verteilen.
E-Mail und Zusammenarbeit
Phishing landet in der Quarantäne. Nicht im Posteingang.
Die E-Mail ist das Einfallstor Nummer eins. Zuerst sorgen wir dafür, dass niemand in Ihrem Namen schreiben kann. Mit SPF, DKIM und DMARC weisen die Empfänger gefälschte Absender Ihrer Domain ab. Die DMARC-Berichte werten wir aus. Danach verschärfen wir die Richtlinie schrittweise bis zur Ablehnung.
Defender for Office 365 Plan 2 prüft Links im Moment des Klicks. Anhänge öffnet es vorab in einer geschützten Umgebung. Das gilt auch für Dateien in Teams, SharePoint und OneDrive. Der Identitätswechselschutz erkennt, wenn sich jemand als Ihre Geschäftsführung oder als bekannter Geschäftspartner ausgibt. Mit dem Angriffssimulationstraining üben Ihre Mitarbeitenden den Ernstfall an realistischen Beispielen. So erfüllen Sie zugleich die Anforderung der ISO 27001 an regelmäßige Sensibilisierung.
Ohne
Eine gefälschte Zahlungsanweisung im Namen der Geschäftsführung landet in der Buchhaltung.
Mit uns
Der falsche Absender wird erkannt. Ihre Mitarbeitenden kennen den Trick schon aus dem Training.
Im laufenden Betrieb
Von Mitarbeitenden gemeldete Phishing-Mails werten wir aus. Fälschlich zurückgehaltene Nachrichten geben wir frei. Richtlinien passen wir an neue Maschen an. Mehr zu unserem mehrstufigen Schutz lesen Sie unter Viren-, Trojaner- und Spam-Abwehr.
Cloud-Apps und Daten
Ihre Daten bleiben, wo sie hingehören.
Viele Daten verlassen ein Unternehmen nicht durch Hacker, sondern durch gut gemeinte Freigaben. Wir stellen SharePoint, OneDrive und Teams so ein, dass Freigaben nach außen bewusst erfolgen. Links gelten standardmäßig nur für bestimmte Personen. Nach einer festgelegten Zeit laufen sie ab. Gäste laden nur dafür berechtigte Mitarbeitende ein.
Defender for Cloud Apps macht sichtbar, welche Cloud-Dienste in Ihrem Unternehmen tatsächlich genutzt werden. Nicht genehmigte Dienste sperren wir direkt auf den Geräten. App-Governance bewertet Anwendungen, die per OAuth Zugriff auf Ihre Daten erhalten. Mit Vertraulichkeitsbezeichnungen aus Purview kennzeichnen Ihre Mitarbeitenden Dokumente nach Ihrem Klassifizierungsschema. Data Loss Prevention warnt, bevor etwa Bankverbindungen oder Gesundheitsdaten das Unternehmen verlassen.
Ohne
Eine Kundenliste wird mit einem Link geteilt, den jeder öffnen kann und der nie abläuft.
Mit uns
Vertrauliche Dateien sind gekennzeichnet und verschlüsselt. Freigaben enden automatisch.
Im laufenden Betrieb
Neue Cloud-Dienste bewerten wir, bevor Ihre Mitarbeitenden sie einsetzen. Schlägt Data Loss Prevention an, klären wir den Fall mit Ihnen. Freigaben nach außen prüfen wir regelmäßig.
Lokales Active Directory
Auch Ihre Domänencontroller im Blick.
Viele Unternehmen betreiben neben Microsoft 365 noch ein lokales Active Directory. Das ist oft das eigentliche Ziel von Angreifern. Denn wer die Domäne beherrscht, beherrscht das ganze Netz. Defender for Identity installieren wir als Sensor auf Ihren Domänencontrollern, Ihrer Zertifizierungsstelle und dem Server für Entra Connect.
Der Sensor erkennt typische Angriffstechniken wie Pass-the-Hash, Kerberoasting oder DCSync. Er zeigt Pfade, über die sich ein Angreifer seitlich durch das Netz bewegen könnte. Zusätzlich legen wir Honeytoken-Konten als Köder an. Jeder Zugriff darauf löst umgehend einen Alarm aus. Betreuen wir auch Ihre Server, greifen Microsoft 365 und Ihre lokale Infrastruktur nahtlos ineinander.
Ohne
Ein Angreifer bewegt sich wochenlang unbemerkt von Server zu Server.
Mit uns
Verdächtige Anfragen an den Domänencontroller lösen eine Warnung aus, lange bevor ein Angreifer sein Ziel erreicht.
Im laufenden Betrieb
Die Sensoren halten wir aktuell. Meldet Defender for Identity einen verdächtigen Vorgang, prüft ihn Ihr zuständiger Administrator direkt auf Ihren Servern. Mehr zu unserer Server-Administration.
Erkennung und Reaktion
Alle Warnungen. Ein Vorfall. Eine klare Reaktion.
Jeder Baustein der Defender Suite liefert eigene Signale. Defender XDR verbindet sie zu einem einzigen Vorfall. Statt vier Einzelmeldungen sehen wir den ganzen Angriff, vom ersten Klick bis zum betroffenen Gerät.
Erkennt Defender einen laufenden Angriff, greift die automatische Angriffsunterbrechung rund um die Uhr selbstständig ein. Sie sperrt kompromittierte Konten und isoliert betroffene Geräte. Zusätzlich landet jede Warnung in unserem Ticketsystem. Wie das für Sie zuständige Team bei uns sie bewertet und bearbeitet, lesen Sie im nächsten Abschnitt. Mit Advanced Hunting und KQL suchen wir gezielt nach Spuren, die keine Standardregel findet.
Lückenloses Protokoll
Das einheitliche Überwachungsprotokoll ist aktiv. Wer wann was geändert hat, bleibt nachvollziehbar.
Warnungen im Ticketsystem
Warnungen laufen nicht in einem Postfach auf. Sie werden im Ticketsystem erfasst und in den Servicezeiten bewertet.
Eigene Erkennungsregeln
Für Ihre Umgebung schreiben wir zusätzliche Abfragen in KQL.
Aus Vorfällen lernen
Nach jedem Vorfall verbessern wir die Richtlinien. Genau das verlangt auch die ISO 27001.
Unser Teil der Arbeit
Eine Warnung nützt nur, wenn jemand handelt.
Microsoft 365 erkennt viel und stoppt eindeutige Angriffe automatisch. Doch nicht jeder Angriff lässt sich von der Automatik allein aufhalten. Bei vielen Meldungen muss ein Mensch entscheiden: Fehlalarm oder Beginn eines Angriffs? Diese Entscheidung treffen die Fachleute, die Ihre Umgebung betreuen. Sie kennen Ihre Systeme und wissen, was dort normal ist.
Entscheidend ist, wie schnell eine Meldung bei den richtigen Menschen ankommt. Unternimmt die Automatik nichts oder nicht genug, kann nur eingreifen, wer rechtzeitig davon erfährt. Dafür haben wir eigene Systeme entwickelt. Sie stellen sicherheitsrelevante Meldungen ohne Umweg Ihrem zuständigen Admin bei uns zu. Die Überwachung läuft rund um die Uhr. Gesichtet werden die Meldungen zeitnah innerhalb unserer Servicezeiten.
Jede Meldung erhält in unserem Ticketsystem eine Prioritätsstufe. Sicherheitsvorfälle bearbeiten wir vorrangig. Droht unmittelbar Gefahr für Ihre Systeme oder Daten und erreichen wir Ihre Ansprechpartner nicht rechtzeitig, ergreift Ihr Admin-Team bei uns die nötigen Maßnahmen zur Eindämmung auch ohne vorherige Zustimmung. Dazu gehören das Sperren von Konten, das Trennen von Systemen vom Netz und das Setzen von Firewallregeln. Über die ergriffenen Maßnahmen unterrichten wir Sie unverzüglich.
Nach einem Vorfall sichern wir die Spuren und erstellen eine abschließende Darstellung mit Ursache, Auswirkungen und Maßnahmen. Bei Meldepflichten nach DSGVO oder NIS-2 unterstützen wir Sie. Aus jedem Vorfall entsteht eine Verbesserung, etwa ein neuer Prüfpunkt in unserer Überwachung.
Vom Alarm zur Reaktion
- MeldungDefender XDR, Entra ID oder unsere Überwachung schlagen an. Rund um die Uhr.
- ZustellungUnser eigenes Alarmsystem leitet sicherheitsrelevante Meldungen an das für Sie zuständige Admin-Team bei uns weiter.
- BewertungInnerhalb der Servicezeiten prüft ein Administrator aus diesem Team die Meldung und legt die Priorität fest. Sicherheitsvorfälle stehen ganz oben.
- EindämmungKonten sperren, Systeme vom Netz trennen, Firewallregeln setzen. Bei unmittelbarer Gefahr auch ohne Rückfrage, wenn Ihre Ansprechpartner nicht rechtzeitig erreichbar sind.
- Information und NachbereitungSie werden unverzüglich unterrichtet. Danach sichern wir Spuren, erstellen eine abschließende Darstellung und ergänzen neue Prüfpunkte.
Über Microsoft 365 hinaus
Ihre Cloud ist nur so sicher wie Ihr Netzwerk.
Microsoft 365 schützt Konten, Geräte und Daten in der Cloud. Zu Ihrer IT gehören aber auch Server, Firewall und Netzwerk im eigenen Haus. Angreifer suchen sich die schwächste Stelle. Deshalb flankieren wir die Sicherheit in Microsoft 365 mit Maßnahmen für Ihre lokalen Systeme.
Dazu gehört eine Angriffserkennung, die wir Schritt für Schritt ausbauen. Wie weit, richtet sich nach dem Sicherheitsniveau, das Sie anstreben. Alle Signale aus Cloud und Netzwerk laufen am Ende bei denselben Menschen zusammen: bei Ihrem Admin-Team in unserem Haus.
Solide Basis
Für jedes Unternehmen, das Microsoft 365 sicher nutzt.
- Firewall mit geprüftem Regelwerk
- Schutz vor Schadsoftware auf allen Systemen
- Updates nach festem Plan
- Überwachung durch unser Monitoring
- Datensicherung außer Haus
Erweiterte Erkennung
Für Unternehmen mit sensiblen Daten oder Vorgaben ihrer Kunden.
- Zentraler Logserver für alle Protokolle
- Angriffserkennung im Netzwerk (IDS/IPS)
- Monatlicher Schwachstellen-Scan der Internetanbindung
- Arbeitstäglicher Portscan mit Abgleich zum Sollzustand
Hohes Schutzniveau
Für Zertifizierungen nach ISO 27001 oder TISAX und eine erhöhte Bedrohungslage.
- Honeypot-Systeme als Köder im Netzwerk
- Honeytoken-Konten im Active Directory
- Segmentierung des Netzwerks
- Härtung der Server nach anerkannten Empfehlungen
Grundlage ist unser eigenes Überwachungssystem. Seit 2007 betreiben wir es in Deutschland und ergänzen es laufend um weitere Prüfpunkte. Mehr dazu auf unseren Seiten zur Server-Überwachung und zur Netzwerksicherheit.
Messbar sicher
Sicherheit, die man messen kann.
Der Microsoft Secure Score bewertet die Konfiguration Ihres Tenants auf Basis der Empfehlungen von Microsoft. Wir nutzen ihn als Kennzahl für Ihre Sicherheit. Zu Beginn zeigt er die Ausgangslage. Danach verfolgen wir jeden Monat, wie er sich entwickelt.
Nicht jede Empfehlung passt zu jedem Unternehmen. Wo wir eine Maßnahme bewusst nicht umsetzen, dokumentieren wir den Grund und das verbleibende Risiko. Genau das erwartet ein Auditor bei der Risikobehandlung nach ISO 27001.
Microsoft betreibt die Plattform. Für Ihre Daten bleiben Sie verantwortlich.
So sieht es das Modell der geteilten Verantwortung vor. Gelöschte Postfächer, überschriebene Dateien oder ein verschlüsseltes OneDrive lassen sich mit Bordmitteln nur begrenzt zurückholen. Diese Aufgabe übernehmen wir für Sie und sichern Exchange, OneDrive, SharePoint und Teams zusätzlich. Unser eigenes Überwachungssystem prüft dabei, ob jede Sicherung erfolgreich war. Sie können uns die Datensicherung auch vollständig übertragen: nach der 3-2-1-1-0-Regel und mit monatlichen Wiederherstellungstests. Mehr zur Datensicherheit.
ISO 27001
Von der Norm zur Einstellung.
Anhang A der ISO 27001 ist eine Liste von 93 Sicherheitsmaßnahmen. Welche davon gelten, legt jedes Unternehmen anhand seiner Risiken fest und hält es in der Erklärung zur Anwendbarkeit fest. Die Tabelle zeigt, welche dieser Maßnahmen Microsoft 365 technisch unterstützt.
Anhang A
Anforderung
Umsetzung in Microsoft 365
A.5.15
Zugangssteuerung
Bedingter Zugriff nach dem Zero-Trust-Prinzip
A.5.16
Identitätsmanagement
Ein Konto pro Person, gepflegt in Entra ID
A.5.17
Authentisierungsinformationen
Kennwortschutz, Passkeys, Self-Service-Zurücksetzung
A.5.18
Zugangsrechte
Zugriffspakete und regelmäßige Zugriffsüberprüfungen
A.8.2
Privilegierte Zugangsrechte
Privileged Identity Management, getrennte Adminkonten
A.8.5
Sichere Authentisierung
Phishingresistente MFA, Identity Protection
A.8.1
Endpunktgeräte
Intune, Konformitätsrichtlinien, BitLocker
A.8.7
Schutz gegen Schadsoftware
Defender for Endpoint P2, Defender for Office 365 P2
A.8.8
Technische Schwachstellen
Defender Vulnerability Management
A.8.9
Konfigurationsmanagement
Sicherheitsbaselines, dokumentierte Einstellungen
A.5.12 und A.5.13
Klassifizierung und Kennzeichnung
Vertraulichkeitsbezeichnungen aus Purview
A.8.12
Verhinderung von Datenlecks
Data Loss Prevention, Freigaberichtlinien
A.8.13
Sicherung von Information
Sicherung der Microsoft-365-Daten mit Überwachung
A.8.15 und A.8.16
Protokollierung und Überwachung
Audit-Log, Defender XDR, Defender for Identity
A.5.23
Nutzung von Cloud-Diensten
Secure Score, dokumentierte Konfiguration
A.5.24 bis A.5.26
Sicherheitsvorfälle
Vorfälle in Defender XDR, Bearbeitung im Ticketsystem
A.6.3
Sensibilisierung und Schulung
Angriffssimulationstraining
A.8.23
Webfilterung
Webinhaltsfilterung in Defender for Endpoint
Technik allein ergibt noch kein ISMS. Wir unterstützen Sie auch bei Richtlinien, Risikobewertung und Anwendbarkeitserklärung. Unsere eigene Arbeit richten wir ebenfalls nach ISO 27001 aus. Wir wissen also, worauf es im Audit ankommt. Mehr zu unserer Unterstützung bei Zertifizierungen.
Sicherheit beginnt bei uns
Wer Ihre Systeme schützt, muss selbst sicher arbeiten.
Als Dienstleister mit weitreichenden Zugriffen sind wir Teil Ihrer Lieferkette. Ein Auditor fragt deshalb auch, wie wir selbst mit Ihren Systemen und Daten umgehen. Darauf haben wir klare Antworten.
Ausgerichtet an ISO/IEC 27001
Unsere eigene Arbeit richten wir nach ISO/IEC 27001 aus. Dazu gehören eine Leitlinie für Informationssicherheit, Risikobehandlung und interne Audits.
Verpflichtetes Personal
Alle Mitarbeitenden sind schriftlich zur Vertraulichkeit verpflichtet. Zu Informationssicherheit und Datenschutz schulen wir sie jedes Jahr.
Persönliche Adminkonten
Administrative Zugriffe laufen über persönliche Konten mit den geringsten nötigen Rechten. Zugangsdaten liegen verschlüsselt in einer zugriffsbeschränkten Passwortverwaltung.
Geschützter Fernzugriff
Jeder Zugriff auf Ihre Systeme ist verschlüsselt. Unser Service-Netzwerk sichern eine Firewall und eine eigene Angriffserkennung.
Gehärtete Arbeitsplätze
Auf Ihre Systeme greifen wir nur von verwalteten und gehärteten Geräten zu. Private Endgeräte sind ausgeschlossen.
Zentrale Protokollierung
Unsere eigenen Systeme protokollieren zentral, auch jeden administrativen Zugriff. Die Protokolle sind gegen Veränderung geschützt.
Daten bleiben in Europa
Leistung und Speicherung erfolgen innerhalb der EU oder des EWR. Unser Überwachungssystem steht in Deutschland.
Nachweise für Ihr Audit
Sicherheitsfragebögen beantworten wir, technische Nachweise stellen wir zusammen. Das gilt für ISO 27001, TISAX, NIS-2 und BSI-Grundschutz.
Wie wir einen Automobilzulieferer bis zum TISAX-Label begleitet haben, lesen Sie in unseren Projekten. Mehr zur Unterstützung bei ISMS und Zertifizierung finden Sie unter IT-Zertifizierung.
So gehen wir vor
Sicher umgestellt. Ohne Stillstand.
Ihre Mitarbeitenden sollen ungestört weiterarbeiten. Deshalb führen wir neue Richtlinien nicht auf einen Schlag ein. Den bedingten Zugriff testen wir zuerst im Nur-Bericht-Modus. So sehen wir vorab, wen eine Regel betreffen würde. Am Ende steht keine Übergabe, sondern der Start unserer laufenden Betreuung.
01
Bestandsaufnahme
Secure Score, Lizenzen, Konten und bestehende Einstellungen prüfen.
02
Sicherheitskonzept
Richtlinien planen, passend zu Ihrer Anwendbarkeitserklärung.
03
Pilotgruppe
Neue Regeln mit einer kleinen Gruppe im Alltag testen.
04
Ausrollen
Schrittweise für alle, mit Information Ihrer Mitarbeitenden vorab.
05
Laufender Betrieb
Warnungen bearbeiten, Berechtigungen prüfen, Schutz weiterentwickeln.
Häufige Fragen
Gut zu wissen.

Reicht Business Premium nicht schon aus?
Business Premium bringt einen soliden Grundschutz mit. Die Defender Suite ergänzt Entra ID P2, Defender for Endpoint P2, Defender for Office 365 P2, Defender for Identity und Defender for Cloud Apps. Damit kommen risikobasierte Anmeldung, Adminrechte auf Zeit, Bedrohungssuche und der Schutz Ihrer Cloud-Apps hinzu. Gerade für eine Zertifizierung nach ISO 27001 sind diese Funktionen sehr hilfreich.
Merken meine Mitarbeitenden etwas davon?
Die Veränderungen sind positiv. Die Anmeldung mit Passkey oder Windows Hello geht schneller als mit einem Kennwort. Neue Regeln testen wir vorher im Nur-Bericht-Modus. Wo sich etwas ändert, informieren wir Ihre Mitarbeitenden vorab.
Ersetzt Defender unseren bisherigen Virenschutz?
Ja. Defender for Endpoint Plan 2 umfasst Virenschutz, EDR und Schwachstellenmanagement. Ein zusätzliches Virenschutzprogramm brauchen Sie damit nicht mehr. Die Umstellung planen wir so, dass jedes Gerät durchgehend geschützt bleibt.
Sind wir danach nach ISO 27001 zertifiziert?
Nein. Ein Zertifikat kann nur eine akkreditierte Zertifizierungsstelle nach einem Audit Ihres gesamten ISMS erteilen. Wir sorgen dafür, dass die technischen Maßnahmen in Microsoft 365 die Kriterien dafür erfüllen.
Wer kümmert sich um die Warnungen?
Jede Warnung aus Defender XDR landet in unserem Ticketsystem. Sicherheitsrelevante Meldungen stellt unser eigenes Alarmsystem direkt Ihrem zuständigen Administrator bei uns zu. Innerhalb unserer Servicezeiten bewertet er sie zeitnah und leitet die nötigen Schritte ein. Rund um die Uhr wacht zusätzlich die automatische Angriffsunterbrechung von Microsoft. Erkennt sie einen laufenden Angriff, sperrt sie kompromittierte Konten und isoliert betroffene Geräte selbstständig.
Warum reicht es nicht, alles einmal richtig einzustellen?
Weil sich Ihr Tenant ständig verändert. Microsoft ergänzt Funktionen und ändert Empfehlungen, neue Mitarbeitende kommen hinzu, Angreifer entwickeln neue Maschen. Vor allem braucht jede Warnung jemanden, der ihr nachgeht. Genau das übernimmt Ihr fester Ansprechpartner bei uns mit seinem Team im laufenden Betrieb.
Betreuen Sie auch unsere Server und das Netzwerk?
Ja. Microsoft 365 ist bei uns Teil der gesamten Systemadministration. Server, Firewall, Netzwerk und Arbeitsplätze betreuen wir aus einer Hand. So greifen Cloud und lokale Systeme ineinander.
Wir nutzen Microsoft 365 schon länger. Müssen wir neu anfangen?
Nein. Wir setzen auf Ihrem bestehenden Tenant auf. Zuerst prüfen wir die vorhandenen Einstellungen. Danach bauen wir den Schutz Schritt für Schritt aus.
Noch kein Tenant oder ein kompletter Neustart geplant? Mehr zur Einrichtung von Microsoft 365
Möchten Sie die Sicherheit in Ihrem Microsoft 365 voll ausschöpfen?
Wir prüfen Ihren Tenant und zeigen Ihnen, was Ihre Lizenzen bereits können. Danach betreuen wir Ihre Umgebung dauerhaft. Für Unternehmen in Berlin und Umgebung.