Einrichtung von HomeOffice aufgrund des Coronavirus

Zusammenhang: Coronavirus und HomeOffice

Durch die Ausbreitung von Sars-CoV-2 (bekannt als Coronavirus) bietet sich bei vielen Unternehmen an, dass die Mitarbeiter von zu Hause arbeiten (Homeoffice). Nicht in allen Branchen ist die Arbeit von Ferne möglich, aber wenn man den ganzen Tag am PC arbeitet, lässt sich dieser Job meist auch in Heimarbeit erledigen. Laut Pressekonferenz von Bundeskanzlerin Merkel, Bundegesundheitsminister Spahn und RKI-CHef Wieler vom 11. März 2020 sollte Homeoffice in den Bereichen, wo es möglich ist, auch möglich gemacht werden. Diese Maßnahme reduziert den Kontakt zu anderen Personen und hilft dadurch die Ausbreitung der Krankheit bzw. eine Ansteckung zu verringern. Mitarbeiter in häuslicher Quarantäne oder solche, die infolge der Kita- oder Schulschließungen ausfallen würden, sind zudem weiterhin ohne größeren Arbeits- oder Verdienstausfall arbeitsfähig. Darüber hinaus ist es im Falle einer Ausgangssperre oder eines Ausgangsverbotes für ein möglichst weiterhin stabiles Arbeiten unerlässlich, wenn ein Unternehmen auf die Heimarbeit der Mitarbeiter vorbereitet ist.

Wie wird der Zugriff auf Daten Homeoffice umgesetzt?

Beim Homeoffice bzw. Heimarbeit geht es um den externen Zugriff (in diesem Fall von zu Hause) auf die internen Systeme. Also quasi ein Arbeitsplatz zu Hause. Hierzu nutzt ein Mitarbeiter bzw. Arbeitnehmer ein Firmen-Notebook, seinen bisherigen PC vom Arbeitgeber oder seinen privaten PC zu Hause. Darauf wird dann die VPN-Software installiert, die sich nach der Aktivierung mit dem VPN-Server verbindet. Diese Verbindung ist mit modernen Verfahren verschlüsselt, d.h. alle Daten, die durch diese VPN-Verbindung fließen, können durch Dritte nicht mitgelesen werden. Darüber kann der Mitarbeiter dann aus dem Homeoffice auf die Daten und Systeme des Arbeitgebers zugreifen und fast normal arbeiten. Vor Corona hat man dafür meist ein Firmen-Notebook zur Verfügung gestellt. Nun sind aber kaum noch Notebooks verfügbar oder deutlich teurer geworden, Daher bietet es sich an, stattdessen den Büro-PC vom Arbeitsplatz mit nach Hause zu nehmen. Gerade als vorübergehende Lösung bietet sich dies an. Als dritte Möglichkeit kann auch der private PC oder das private Notebook verwendet werden. Dort wird dann die VPN-Software installiert, und das heimische Gerät verbindet sich dann mit dem IT-System des Unternehmens. Da sich auf dem privaten PC natürlich die persönliche Dateien und Programme befinden und die Nutzung von privaten Geräten auch datenschutzrechtlich problematisch ist, empfehlt es sich, dass man sich über den privaten Rechner per VPN auf dem PC im Büro einloggt und dort arbeitet. Hierdurch hat man seine gewohnte Umgebung vom Office, und es muss erstmal nichts weiter eingerichtet werden. Der Nachteil daran ist der zusätzliche Stromverbrauch durch den permanent eingeschalteten PC im Büro, aber auch hierfür haben wir eine Lösung entwickelt, mit der man den Arbeitsplatz-PC in der Firma per Webseite von Ferne starten kann.

Wie kann man sein Firmentelefon mit ins Homeoffice nehmen?

Natürlich kann man einfach das Firmenhandy verwenden und alle Anrufe dorthin umleiten und darüber arbeiten. Bei Rückrufen wird dann aber nicht die gewohnte Nummer vom Büro übertragen und außerdem haben meist nicht alle Arbeitnehmer ein eigenes Firmenhandy. Daher bietet es sich an die vorhandene Technologie, also Voice over IP (VoIP), dafür zu nutzen. Viele Telefonanlagen sind bereits VoIP-fähig. Neue Telefonanlagen gibt es fast nur noch mit VoIP zu allen internen Telefonen und VoIP zum Provider. Hier gibt es dann die Möglichkeit den Arbeitsplatz im Homeoffice per Softphone anzuschließen. Dazu wird eine VoIP-Software (Softphone) auf dem PC installiert, welche sich dann mit der TK-Anlage verbindet. Dann verbindet man den Rechner mit einem Headset und kann damit telefonieren. Notebooks haben im Regelfall auch Bluetooth, so dass man auch schnurlose Headsets verwenden und damit bequem arbeiten und telefonieren kann. Falls im Unternehmen bzw. im Office bereits VoIP-Telefone zum Einsatz kommen, kann man diese auch per Internet anbinden. Dementsprechend können die Mitarbeiter einfach ihr Telefon vom Büro mit nach Hause nehmen. Wir ändern dann die Zugangsdaten per Fernwartung, passend die Routerkonfiguration und die TK-Anlage an. Danach kann man darüber gewohnt telefonieren und die Arbeit erledigen.

Wer richtet HomeOffice-Systeme ein?

Gerade in der aktuellen Corona-Kriese erreichen uns viele Anfragen von Unternehmen, die neue oder weitere Arbeitsplätze im Homeoffice schaffen wollen damit die Arbeitnehmer die Arbeit von zu Hause aus erledigen können. Wir haben schon viele solcher Systeme eingerichtet und bieten Ihnen als Systemaus RebeIT auch fertige Lösungen.

Falls Sie auch ein HomeOffice-System oder einen professionellen IT-Service benötigen, möchten wir, als Unternehmen mit nun 23 Jahren Erfahrung in der Spezialisierung auf IT-Service für Unternehmen, Sie gern unterstützen.