Coronavirus: HomeOffice-Einrichtung für Unternehmen

Der Zusammenhang: Coronavirus und HomeOffice

Durch die rasante Ausbreitung von SARS-CoV-2 („Coronavirus“) ist es für viele Unternehmen attraktiv, die Arbeitsplätze der Mitarbeiter ins Homeoffice zu verlagern. Viele Mitarbeiter schätzen die Arbeit von zu Hause aus und das Infektionsrisiko wird deutlich gesenkt.

Nicht in allen Branchen ist die Arbeit aus der Ferne (Remote Work) möglich. Arbeitsplätze, die hauptsächlich aus Bildschirmarbeit und fernmündlicher Kommunikation bestehen, lassen sich aber leicht in die häusliche Umgebung der Mitarbeiter verlagern.

Bundesregierung empfiehlt HomeOffice

Die Bundesregierung hat in einer gemeinsamen Pressekonferenz von Bundeskanzlerin Angela Merkel, Bundesgesundheitsminister Jens Spahn und RKI-Chef Lothar Wieler am 11. März 2020 Unternehmen ausdrücklich empfohlen, Mitarbeitern die Arbeit aus dem HomeOffice zu ermöglichen, wenn die Betriebsabläufe das zulassen.

Vorteil: Mitarbeiter bleiben arbeitsfähig

Diese Maßnahme reduziert den Kontakt zu anderen Personen und hilft dadurch, die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen. Mitarbeiter in häuslicher Quarantäne oder solche, die infolge der Kita- oder Schulschließungen ausfallen würden, sind weiterhin ohne größeren Arbeits- oder Verdienstausfall arbeitsfähig.

Unternehmen, die jetzt schon die Voraussetzungen für das Arbeiten von zu Hause schaffen, sind darüber hinaus bestens auf etwaige Ausgangssperren vorbereitet.

Wie wird der Zugriff auf Unternehmensdaten im Homeoffice umgesetzt?

Wer im Homeoffice arbeitet, braucht einen Zugriff auf die Unternehmensdaten. Mitarbeiter nutzen dafür entweder ihren privaten PC, ein vom Arbeitgeber gestelltes Notebook oder den ins Homeoffice „umgezogenen“ Arbeitsplatzrechner.

Gesicherte Verbindung via VPN

In jedem Fall wird auf dem Gerät eine VPN-Software installiert, die sich nach der Aktivierung mit dem VPN-Server im Unternehmen verbindet. Diese Verbindung ist mit modernen Verfahren verschlüsselt. Alle Daten, die über diese VPN-Verbindung fließen, können durch Dritte nicht mitgelesen werden. Über diese gesicherte Verbindung ist ein verlässlicher Zugriff auf die internen Systeme und Daten des Unternehmens möglich. Mitarbeiter können arbeiten, als wären sie im Büro.

Corona sorgt für Lieferengpässe bei Notebooks

Die erhöhte Nachfrage nach Notebooks seit Beginn der Corona-Pandemie hat für steigende Preise und schlechte Verfügbarkeiten gesorgt, sodass viele Unternehmen Arbeitsplätze samt Hardware in die Wohnung ihrer Mitarbeiter verlegt haben.

Nutzung des privaten PCs

Ist das nicht möglich, bleibt nur die Nutzung privater Hardware. Auf dieser wird dann die VPN-Software installiert, und das heimische Gerät verbindet sich mit dem IT-Netzwerk des Unternehmens.

Da die Nutzung von privaten Geräten datenschutzrechtlich problematisch ist, empfiehlt es sich, über die VPN-Verbindung auf dem Arbeitsplatzrechner im Büro zu arbeiten. Dadurch ist die gewohnte Software-Umgebung sofort verfügbar und muss nicht erst aufwendig installiert und konfiguriert werden.

Um den Stromverbrauch nicht durch permanent eingeschaltete Computer im Büro in die Höhe zu treiben, hat RebeIT eine Lösung entwickelt, mit der der Büro-Computer aus der Ferne gestartet werden kann.

Wie kann man sein Firmentelefon mit ins Homeoffice nehmen?

Natürlich kann einfach das Diensthandy verwendet werden, indem alle Anrufe dorthin umgeleitet werden. Bei Rückrufen wird dann allerdings nicht die gewohnte Rufnummer des Büros übertragen. Und natürlich sind in vielen Unternehmen nicht alle Mitarbeiter mit dienstlichen Mobiltelefonen versorgt.

Komfortable Telefonie im HomeOffice mit Softphone und Headset

Daher bietet es sich an, die in vielen Büros bereits vorhandene Technologie zu nutzen. Viele Telefonanlagen beherrschen heute bereits VoIP (Voice-over-IP). Das ermöglicht die Einbindung des HomeOffice per Softphone.

Dazu wird eine VoIP-Software (Softphone) auf dem heimischen PC installiert. Diese verbindet sich dann mit der TK-Anlage im Unternehmen. An den Computer im HomeOffice wird ein Headset angeschlossen und damit eine angenehme Kommunikationsumgebung geschaffen. Notebooks verfügen in der Regel über Bluetooth, sodass damit auch schnurlose Headsets verwendet werden können.

Nutzung von VoIP-Telefonen

Kommen im Unternehmen bereits VoIP-Telefone zum Einsatz, lassen sich diese auch per Internet anbinden. In diesem Falle können die Mitarbeiter ihr Büro-Telefon einfach mit nach Hause nehmen. Die dafür nötigen Anpassungen und Konfigurationen übernehmen wir gerne für Sie.

Wer richtet HomeOffice-Systeme ein?

Gerade in der Corona-Krise erreichen uns viele Anfragen von Unternehmen, die neue oder weitere Arbeitsplätze im Homeoffice schaffen wollen. Wir haben schon viele solcher Systeme eingerichtet und bieten Ihnen als Systemhaus bereits fertige Lösungen.

Falls auch Sie ein HomeOffice-System oder einen professionellen IT-Service benötigen, freuen wir uns auf Ihre Anfrage. Mit unserer Spezialisierung auf IT-Service für Unternehmen und 23 Jahren Erfahrung, stehen wir Ihnen als zuverlässiger Partner zur Seite.